Thoraxchirurgie


Chefarzt Dr. med. S. Drewes

Chefarzt:
Herr Dr. med. S. Drewes
Facharzt für Thoraxchirurgie, Viszeralchirurgie, Chirurgie
Telefon: +49 3523 65-102
Telefax:  +49 3523 65-103
E-Mail:

Leitender Oberarzt:
Herr Dr. med. A. Kern
Facharzt für Thoraxchirurgie, Chirurgie
Telefon: +49 3523 65-315
E-Mail:

Oberarzt:
Herr A. Friedrich
Facharzt für Thoraxchirurgie
Telefon: +49 3523 65-311
Telefax:  +49 3523 65-303
E-Mail:

Patientenanfragen:
Über das Chefarztsekretariat können auch von Patienten selbst Anfragen mit medizinischen Unterlagen für Zweitmeinungen eingeholt werden. 

Chefarztsekretariat:
Frau Metzner
Telefon: +49 3523 65-102
Telefax: +49 3523 65-103
E-Mail: 

Patientenvorstellungen:
Für Patientenvorstellungen steht die Fachambulanz-Sprechstunde von Herrn Dr. med. Drewes montags und mittwochs nach telefonischer Anmeldung oder sonstiger Vereinbarung zur Verfügung (siehe Ambulante Behandlung).

Thoraxchirurgische Abteilung

Die Thoraxchirurgische Abteilung mit insgesamt 33 Betten (7 Intensivbetten eingeschlossen) wird von Herrn Dr. med. S. Drewes geleitet.

Es werden jährlich über 1.100 thoraxchirurgische Operationen aus dem gesamten Gebiet der Thoraxchirurgie mit modernsten Operationsverfahren und einem hohen Anteil an minimalinvasiven videothorakoskopischen Operationen durchgeführt.

Die Abteilung verfügt über zwei Operationssäle, die jeweils mit hoch modernsten Lasern ausgestattet sind, mit denen bis heute über 3.000 Laseroperationen bei Patienten aus dem In- und Ausland erfolgreich durchgeführt wurden (siehe Laserzentrum).

Einen besonderen Schwerpunkt der Laserchirurgie betrifft die Behandlung von Patienten mit Lungenmetastasen von unterschiedlichen Primärtumoren, die in die Lunge gestreut haben (wie z. B. Nierenzellkarzinom, kolorektales Karzinom, Mammakarzinom, Schilddrüsenkarzinom, malignes Melanom, viele Sarkome und weitere Karzinome).
Die Klinik hat hier einen überregionalen bedeutenden Ruf erlangt, da mit Hilfe des speziellen Lasersystems Metastasen gewebeschonend und lappenerhaltend operiert werden können.

Zusammen mit der Pneumologischen Abteilung bildet die Thoraxchirurgische Abteilung die zwei Hauptbehandlungspartner des Lungenkrebszentrums Coswig. Die langjährige, hoch spezialisierte und qualifizierte Diagnostik sowie die konservative und operative Behandlung von Patienten mit Lungenkrebs wurde im September 2013 mit der Ernennung zum "Lungenkrebszentrum" durch die Deutsche Krebsgesellschaft bestätigt (siehe Lungenkrebszentrum). Die Re-Zertifizierung erfolgte wiederholt im Juni 2019.

Davon unabhängig erhielt die Abteilung für Thoraxchirurgie im Januar 2013 nach umfangreicher Auditierung durch die Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie das Zertifikat zur Führung des Titels "Thoraxzentrum". Dieser Titel konnte ebenfalls im Juni 2019 erfolgreich verteidigt werden.  Damit gehört die Thoraxchirurgische Abteilung Coswig zu den 14 Fachkliniken in der gesamten Bundesrepublik Deutschland, die diese Auszeichnung für hohe Qualität auf dem Gesamtgebiet der Thoraxchirurgie erhalten hat (siehe Thoraxzentrum). 

Neben den Tumorbehandlungen bestehen auch große Erfahrungen auf dem gesamten Gebiet der septischen Thoraxchirurgie, einschließlich der modernen Vacuumtherapie und auch infektiös bedingten Erkrankungen sowie Verletzungen der Luft- und Speiseröhre. Die Thoraxchirurgische Abteilung hat einen großen Einzugsbereich für komplizierte Schilddrüsenerkrankungen (substernal, intrathorakal, Rezidive, Verlagerungen und Stenosierungen der Luftröhre).

Neben der endoskopisch-bronchoskopischen Implantation von Ventilen werden auch die videoassistierten und offenen thoraxchirurgischen Operationen zur Lungenvolumenreduktion bei Patienten mit terminaler Ateminsuffizienz und schwerer Lungenüberblähung mit langjähriger Erfahrung angeboten.

Leistungsspektrum Thoraxchirurgische Abteilung

  • Laserchirurgie mit hoch modernstem Lasersystem (ERASER)
    • offene Thoraxchirurgie mit Resektion von multiplen und beidseitigen Lungenmetastasen
    • Lasersegmentresektionen lappenerhaltend beim peripheren Bronchialkarzinom und Risikopatienten
    • offene oder videoassistierte, minimalinvasive und lappensparende Laserresektion von gutartigen Tumoren
    • laserthorakoskopische minimalinvasive Versorgung von Patienten mit Spontanpneumothorax
    • bronchoskopische Laserabtragung von zentralen Tumoren der oberen Luftwege
  • konventionelle offene Thoraxchirurgie mit Resektion von malignen und benignen Tumoren der Lunge, des Mediastinums, der Pleura und des Zwerchfells
    • Lungenlappenresektion, ggf. mit Rekonstruktion der Bronchien oder Gefäße zur Vermeidung einer Pneumonektomie beim Bronchialkarzinom
    • Resektion von Mediastinaltumoren
    • Resektion von Pleuratumoren
    • Zwerchfellresektionen
  • Konventionelle VATS-Operationen (videoassistierte minimalinvasive Thoraxchirurgie)
    • Rundherdentfernung
    • Lungenbiospie
    • Ausräumung chronischer Pleuraerguss, Empyem
    • Lungenfrühkrebs-Operation
  • Thoraxwandresektionen und Rekonstruktionen bei Mammakarzinomrezidiven, primären und sekundären Tumoren der Thoraxwand
    • Brustwandresektion beim Mammakarzinom
  • Thoraxchirurgie der terminalen Ateminsuffizienz, Volumenreduktionsoperationen
  • Chirurgie der Trachea bei Tumoren und Verletzungen
  • septische Thoraxchirurgie, einschließlich Tuberkulose
  • Chirurgie der Schilddrüse und ihrer Komplikationen (substernal, intrathorakal, Rezidiv, Stenosierung Trachea)
  • intrathorakale Struma mit Sternotomie

Department „surgeon-powered robotics“

Innerhalb des Zentrums für Thoraxchirurgie im Fachkrankenhaus Coswig wurde das neue Department „Surgeon-powered robotics“ ins Leben gerufen. Der Begriff „Surgeon-powered robotics“ bezeichnet eine neue Generation eines direkt durch den Chirurgen gesteuerten Systems von artikulierenden (mit Gelenken versehenen), roboter-ähnlichen Instrumenten für den Einsatz in der minimal-invasiven Thoraxchirurgie.

Durch den Einsatz dieser Instrumente erhält die Instrumentenspitze eine Bewegungsfreiheit von 360° in alle Richtungen, was insbesondere in schwierigen und engen anatomischen Räumen entscheidende Vorteile hat. Im Gegensatz zu konventionellen Robotersystemen steht der Chirurg direkt und steril am Patienten, kann jederzeit reagieren und ist flexibel in der Kombination mit anderen Instrumenten.

Das Fachkrankenhaus Coswig ist mit dem neuen Department „surgeon-powered robotics“ Referenzzentrum für Thoraxchirurgie in Deutschland.

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