Innere Medizin | Palliativmedizin


Kontakt Palliativstation A-3

Stationsleitung:
Frau Oberärztin Dr. med. S. Riha
Schwester A. Pallmann

Stationszimmer:
Telefon: +49 3523 65 - 260 / - 269
Telefax: +49 3523 65 - 272
E-Mail:


Das palliativmedizinische Betreuungsangebot gibt es im Fachkrankenhaus Coswig schon seit über 10 Jahren. Neben einer speziellen ambulanten palliativen Versorgung, werden auch alle Stationen des Fachkrankenhaus Coswig, bei Bedarf, auf palliativmedizinischer Basis mitbetreut. Im Laufe der Zeit hat es sich hinsichtlich Angebot und Vielfalt immer wieder wirkungsvoll erweitert. Da die bei uns diagnostizierten und zur Behandlung aufgenommenen Patienten in der überwiegenden Mehrzahl an schweren chronischen Erkrankungen der Atmungsorgane und an Lungenkrebs im metastasierten Stadium leiden, bestehen häufig nur palliative - symptomlindernde - Therapieoptionen. Der palliativmedizinische Handlungsbedarf ist daher häufig gegeben. Das Symptom Atemnot steht bei vielen Patienten im Vordergrund der Beschwerden. Die besondere fachliche Qualifikation unseres Hauses eröffnet besonders bei der Linderung der Atembeschwerden viele wirksame Behandlungsangebote. Unser Ziel ist es möglichst vielen Patienten diese Therapiemöglichkeiten möglichst früh im Krankheitsverlauf zur Verfügung zu stellen.

Die eigene Palliativstation betreut derzeit etwa 205 Patienten/ pro Jahr. In der palliativmedizinischen Station des Fachkrankenhaus Coswig  arbeitet ein interdisziplinäres und multiprofessionelles Team aus Physiotherapeuten (http://www.fachkrankenhaus-coswig.de/leistungspektrum/physiotherapie.html), Sozialarbeitern, Psychologen, Logopädin, Aromatherapeutin, Pflegenden und Ärztinnen stationsübergreifend sehr effektiv und zeitnah fallbezogen zusammen. Einmal wöchentlich findet eine interdisziplinäre Fallkonferenz statt. Alle palliativmedizinischen Fälle werden im Konsil beraten und Empfehlungen mit den Behandlern besprochen. Entlassungen palliativmedizinischer Patienten werden entsprechend der individuellen Erfordernisse besonders vorbereitet. Es bestehen sehr gute Kontakte zu den palliativmedizinischen Einrichtungen in Dresden und in der Umgebung, zum ambulanten und stationären Hospiz wie auch zu ambulanten Pflegediensten und Sozialstationen.

Entsprechend unserer Auffassung, die sich auch im Leitbild des Fachkrankenhauses widerspiegelt, gehört der palliativmedizinische Behandlungsansatz zum ganzheitlichen medizinischen Angebot des Fachkrankenhauses. Neben onkologische Diagnosen, betreuen wir auch eine Vielzahl anderer Lungenerkrankungen. Wir möchten den Patienten frühzeitig, vom Zeitpunkt der Diagnostik an, über viele Schritte der Behandlungen und Kriseninterventionen hinweg ein Angebot bis hin zur Begleitung am Lebensende machen. Die Ressonanz der Patienten und ihrer Angehörigen auf  eine solche Begleitung sind ausgesprochen positiv und ermutigend.

Neben breiten medizinischen Erfahrungen zur palliativen Symptomkontrolle (z.B. Schmerztherapie, Behandlung von Schluckstörungen, medikamentöse und nicht medikamentöse Therapie der Atemnot) schätzen unsere Patienten die Kontinuität der Betreuung ebenso wie den vertrauensvollen kompetenten Umgang mit den eigenen Problemen oder denen Rat suchender Angehöriger, ambulant betreuender Ärzte und Pflegeteams. Für die begleitende Kommunikation schwieriger Entscheidungsprozesse am Lebensende wie auch bei Fragen einer Therapiebegrenzung steht unser Team zur Verfügung.

Bei der Begleitung schwerstkranker sterbender Patienten und ihrer trauernden Angehörigen ermöglichen wir auf Wunsch die unmittelbare Anwesenheit im Patientenzimmer. Wir begleiten den Abschied und die akute Phase der Trauer.