Prof. Dirk Koschel verzahnt Kliniken und Fachgebiete


Der Chefarzt für Innere Medizin und Pneumologie, Prof. Dirk Koschel, hat den Ruf auf die W2-Professur für Pneumologie an der Medizinischen Fakultät des Dresdner Universitätsklinikums angenommen.

Er übernimmt mit der Professur die Bereichsleitung Pneumologie an der Medizinischen Klinik I des Dresdner Universitätsklinikums zusätzlich zu seiner bisherigen Tätigkeit am Fachkrankenhaus Coswig. Nach der gemeinsamen Gründung des Ostdeutschen Lungenzentrums (ODLZ) in 2017 und der Anerkennung durch den Freistaat Sachsen in 2018 wird die Kooperation zwischen dem Fachkrankenhaus Coswig und dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden deutlich gestärkt.

Als Arzt möchte der Lungenspezialist möglichst vielen Patienten den Zugang zur hochspezialisierten Diagnostik und Therapie eröffnen. Davon sollen insbesondere Patienten mit bösartigen Tumoren profitieren: „Mit einer spezialisierten präoperativen Diagnostik können wir als Internisten die Grundlage dafür schaffen, dass sich Tumoroperationen bestmöglich planen lassen“, berichtet Prof. Koschel.

Prof. Koschel ist bereits seit 2005 am Fachkrankenhaus Coswig tätig und seit 2015 dort Chefarzt der Abteilung Innere Medizin und Pneumologie. In seiner neuen Funktion möchte der Arzt und Wissenschaftler die Expertisen von Fachkrankenhaus, Uniklinikum und Medizinischer Fakultät eng verzahnen. Zu den besonderen Schwerpunkten von Prof. Koschel zählen chronische Erkrankungen der Lunge sowie die fachübergreifende Versorgung von Patienten mit Lungenkrebs. Zudem setzt der neu berufene Professor auf die Expertise des Uniklinikums bei infektiologischen und vaskulären Erkrankungen der Lunge.